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Kentsch neuer Geschäftsführer in Duisburg

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Der MSV Duisburg hat einen neuen Geschäftsführer: Roland Kentsch wird ab sofort seine Tätigkeit in Duisburg aufnehmen. Dies gab der Zweitligist am Freitag bekannt.

Roland Kentsch ist neuer Geschäftsführer beim MSV Duisburg

Zweitligist MSV Duisburg hat Roland Kentsch mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer verpflichtet. Kentsch war von 2002 bis 2009 Geschäftsführer und Vorstandsmitglied von Arminia Bielefeld und ist zurzeit Mitglied im Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), im Aufsichtsrat der Deutschen Fußball Liga (DFL), der DFL Sports Enterprises GmbH sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bundesligastiftung und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Herford.

Bruno Hübner, der das Amt des Geschäftsführers interimsweise ausübte, wird sich ab sofort wieder auf seine Tätigkeit als Sportdirektor konzentrieren.

 

Steuerfüchse kommen in Bielefeld zusammen

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Bielefeld-Mitte. Nichts ist verlässlicher als der Wandel in Steuerfragen. Eine Orientierung fällt Unternehmen immer schwerer. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit sich mit komplexen Themen wie BilMoG, IFRS und Mehrwertsteuersystempaket zu befassen. Schließlich sind sie von wachsender Bedeutung für die unternehmerische Praxis und erfordern oft eine Anpassung zentraler Prozessabläufe.

Die deutschlandweit führende Kongressmesse für Rechnungswesen und Controlling, ReWeCo, ist vom 15. bis zum 17. April 2010 erstmals in Bielefeld zu Gast. Die vom Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) organisierte Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der Wirtschaft. Die Kombination aus Fachkongress und begleitender Fachmesse liefert praxisnahe Lösungen für aktuelle Anforderungen im Finanz- und Rechnungswesen. Auch viele Berufseinsteiger besuchen die ReWeCo: Sie können sich über die Anforderungen eines immer mehr gefragten Berufsbildes informieren und wertvolle persönliche Kontakte knüpfen.

Das Veranstaltungsprogramm der diesjährigen ReWeCo in der Stadthalle Bielefeld hat viel zu bieten. Unter dem Motto "Wissen gestaltet Zukunft" referieren renommierte Experten zu Steuerrechts-, Controlling- und Bilanzierungsthemen. In Fachseminaren können Besucher ihre Kenntnisse weiter vertiefen und praktische Erfahrungen austauschen. Parallel präsentieren führende Aussteller aus Fort- und Weiterbildung, Software, Beratung und Dienstleistung neue Service- und Produktangebote.

Gerade für Fach- und Führungskräfte aus der Region lohnt sich ein Besuch der ReWeCo. Viele Themen der Kongressmesse wirken sich maßgeblich auf den unternehmerischen Erfolg aus. Teilnehmer können auf der ReWeCo Wissenslücken schließen und sich mit den Anforderungen an ein modernes Finanz- und Rechnungswesen vertraut machen. Die Kongressmesse ReWeCo findet zum fünften Mal statt und gilt branchenübergreifend als Pflichttermin. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist online unter www.reweco.de abrufbar.

 

EU-Außenpolitik Der Zweifel wächst KNUT PRIES, CORDOBA

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Bielefeld. 27 EU-Mitgliedsstaaten ist endlich aufgefallen, dass von der Hohen Vertreterin ihrer gemeinsamen Außenpolitik Wunderdinge erwartet werden. Catherine Ashton soll die erste wirkliche neue EU-Institution in einem halben Jahrhundert - den diplomatischen Dienst - aus dem Boden stampfen, dabei nebenbei sämtliche aktuellen internationalen Problemzonen betreuen und überdies den Querschüssen der rivalisierenden Brüsseler Altapparate ausweichen. Da ist es richtig, dass sich die Truppe der nationalen Außenminister zur Fürsorglichkeit aufgerafft hat und Frau Ashton gegen wohlfeile Kritik und Gängelung in Schutz nimmt. Es bleiben zwei große Fragen. Die eine richtet sich an Ashton selbst, die ohne den Nachweis hinreichender Qualifikation in ein Amt berufen wurde, das ein Übermaß davon verlangt. Niemand weiß, ob sie das Zeug hat, eine "hohe" Vertreterin Europas zu sein, oder eine gehobene Assistentin für auswärtige Angelegenheiten bleiben wird. Zweitens steht mit der Person der ersten Amtsinhaberin die Konstruktion des Amts selbst mit seiner Zwitterzuordnung zu Ministerrat und Kommission in Frage. Für Ashton hätte man sich eine besonders missbrauchssichere Konstruktion gewünscht, für das Amt eine besonders souveräne erste Inhaberin. Beides hat leider nicht geklappt.

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