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Muss keine Konsequenzen fürchten: Füchse-Manager Bob Hanning

Handball
HBL spricht Vize Hanning das Vertrauen aus
Nach dem Streit um einen Testimonialvertrag mit einem Wettanbieter hat die Handball-Bundesliga jetzt HBL-Vizepräsident Bob Hanning das Vertrauen ausgesprochen.
Manager Bob Hanning vom Bundesligisten Füchse Berlin muss wegen seines Testimonialvertrages mit einem Wettanbieter keine Konsequenzen befürchten. Die Handball-Bundesliga sprach ihrem Vize-Präsidenten Hanning nach Prüfung des Sachverhalts im Rahmen einer Präsidiumssitzung in Düsseldorf am Wochenende das Vertrauen aus. Ein unabhängiger Richter hatte festgestellt, dass die formellen Rahmenbedingungen der vertraglichen Vereinbarung zwischen Hanning und dem Wettanbieter nicht gegen geltende gesetzliche Vorgaben, die HBL-Ethikrichtlinien oder die Rechtsordnung des Deutschen Handball-Bundes verstoßen. Bei der Prüfung hatten sich zudem keine Anhaltspunkte darauf ergeben, dass Hanning Einfluss auf die Bewertung von Wettquoten im Handballsport genommen haben könnte.
Hanning: "Ich mache keine Quoten"
Hanning hatte zuvor bereits bestritten, an der Erstellung von Wettquoten beteiligt zu sein. "Ich mache keine Quoten und habe keine Quoten gemacht", sagte Hanning. Handball-Bundesliga HBL Bob Hanning Füchse Berlin Er stehe dem Anbieter für Werbemaßnahmen zur Verfügung und zwar aufgrund eines üblichen Testimonialvertrages. Außerdem gebe er gelegentlich im Rahmen von Expertentipps seine Meinung zu Sportveranstaltungen wieder, "allerdings nie zu Spielen der Füchse". Bemerkenswert sei zudem, dass "die Quellen dieser unrichtigen Behauptung unbekannt sind". Allerdings regte Rolf Nottmeier, Mitglied der HBL-Lizenzierungskommission und Vorsitzender Richter am Arbeitsgericht Minden, an, dass Hanning seine Tätigkeit bei dem Wettanbieter zunächst ruhen lässt. Hanning will darüber nach Gesprächen mit seinem Vertragspartner entscheiden.
Exklusiv! Der A 380 soll täglich vom Rhein nach Dubai fliegen
Düsseldorf kriegt den Airboss!

Nach dem gelungenen Test am 3. Juni: Der Riesen-Airbus A 380 soll bald täglich in Düsseldorf starten und landen
10.000 Tausende kamen zum Airbus gucken
Damals war’s nur ein Test. Doch jetzt steht fest: Der „Airboss“ (knapp 80 Meter Spannweite) wird bald täglich in Düsseldorf abheben!
Das kündigte Düsseldorfs Flughafen-Chef Christoph Blume jetzt im BILD-Gespräch an.
Blume: „Der A 380 kann auf der vorhandenen Bahn in Düsseldorf starten und landen. Die Flugesellschaft ‚Emirates‘ hat bereits über 80 Maschinen geordert, will den Riesen-Airbus für die Verbindung Düsseldorf-Dubai einsetzen. Wir gehen davon aus, dass es in spätesten fünf Jahren so weit ist.“
Und der Airport rechnet auch sonst mit himmlischen Zuwächsen.
Erst kürzlich prophezeiten Experten eine Verdreifachung das Luftverkehrs bis zum Jahr 2050 – gemessen an der Zahl der Passagiere. Flughafenchef Blume: „Die Zeichen stehen gut, dass dieser Trend nicht an Düsseldorf vorbei gehen wird. Wir rechnen mit einem Wachstum von etwa 5 Prozent pro Jahr. Setzen dabei auf unser Gewicht als größter Flughafen im Wirtschaftsraum NRW.“
Das der Düsseldorfer Flughafen praktisch mitten in der Stadt liegt (beschränkte Ausbaumöglichkeiten, Nachtflugverbot) stehe dem nicht im Wege.
Der Airport-Chef: „Wir können ohne zusätzliche Flugbewegungen wachsen – vor allem durch den Einsatz von Fluggerät mit größerem Platz-Angebot und noch besserer Auslastung.“
Fakten: Allein die Air Berlin-Gruppe flog im Jahr 2000 etwa 100 Ziele an. In diesem Jahr sind es rund 130 Ziele (+25 Prozent). Bei der Lufthansa-Gruppe stehen aktuell 80 Ziele im Angebot (+14 Prozent).
Und: Gab es 2000 in Düsseldorf 194 000 Flugbewegungen (16 Millionen Passagiere), werden’s dieses Jahr voraussichtlich 18,2 Millionen Passagiere bei 207 000 Flugbewegungen sein.
Blume: „Wir sind auf einem guten Weg!“
4:1 gegen England
Düsseldorf im Fußball-Rausch
Düsseldorf. 15.000 Fußballfans schauten gestern in der Altstadt zu, als Deutschland im Achtelfinale gegen England siegte. Nach dem Spiel startete ein Autokorso, der den Verkehr lahmlegte. In der Stadtmitte gab es laut Polizei außer kleineren Auseinandersetzungen keine nennenswerten Zwischenfälle.

So jubelt Düsseldorf nach dem England-Spiel
Der Euphorie über den Viertelfinaleinzug der deutschen Fußballnationalmannschaft kann sich auch die evangelische Kirche nicht entziehen: Nur eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff meldete sie gestern, dass am nächsten Samstag die Gospelchurch in der Schlosskirche Eller eine Viertelstunde später beginnt. "Damit haben Gottesdienstbesucher auch genügend Zeit und Gelassenheit, sich das Viertelfinal-Fußballspiel anzusehen", heißt es in der Pressemitteilung.
Freude über den Sieg und Ausgelassenheit waren gestern nach dem Schlusspfiff in der ganzen Innenstadt angesagt: Rund 15.000 Menschen feierten nach Polizeiangaben vor allem auf der Kö und am Bolker Stern den Erfolg der deutschen Elf gegen England.
Kurz nach dem Spiel startete ein Korso mit Hunderten von Autos, der auf Düsseldorfs Prachtallee bereits um 18.15 Uhr alles zum Erliegen brachte. Als nichts mehr ging, stiegen die Fans aus den Autos aus und feierten die schwarz-rot-goldene Party auf der Straße weiter. Selten dürften sich Düsseldorfer so sehr über einen Stau gefreut haben.
Stau auf der Berliner Allee
Auch auf der Berliner Allee ging der Verkehr so langsam voran wie sonst nur zu den Stoßzeiten im Feierabendverkehr. Dass viele Korsoteilnehmer die Verkehrsregeln sehr großzügig auslegten, ließen die anwesenden Verkehrspolizisten größtenteils durchgehen.
Der nördliche Teil der Kö und die Heinrich-Heine-Allee wurden von der Polizei gesperrt, weil dort viele Fußgänger unterwegs waren. Bis auf kleinere Auseinandersetzungen habe es keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben, meldete die Polizei am Abend. Gegen 20 Uhr wurde die Sperrung auf der Kö und der Heine-Allee wieder aufgehoben.
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