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Verhandlungen über einen letzten Rettungsversuch
Erste überschuldete Krankenkasse steht möglicherweise vor Schließung

Erste überschuldete Krankenkasse steht möglicherweise vor Schließung ©ddp
Nach Einführung des Gesundheitsfonds steht nun möglicherweise die erste gesetzliche Krankenkasse vor der Schließung. Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtete am Samstag vorab, das Bundesversicherungsamt und das Bundesgesundheitsministerium hätten sich darauf verständigt, die City BKK zum 1. September 2010 zu schließen. Die Kasse habe 2009 und 2010 rund 50 Millionen Euro Schulden angehäuft.
Hamburg. Nach Einführung des Gesundheitsfonds steht nun möglicherweise die erste gesetzliche Krankenkasse vor der Schließung. Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtete am Samstag vorab, das Bundesversicherungsamt und das Bundesgesundheitsministerium hätten sich darauf verständigt, die City BKK zum 1. September 2010 zu schließen. Die Kasse habe 2009 und 2010 rund 50
Millionen Euro Schulden angehäuft. Der Vorstandschef der City BKK, Herbert Schulz, wurde nach «Spiegel»-Informationen bereits gefragt, zu welchem Preis er zum Rücktritt bereit wäre. Der Vorstandsvorsitzende des BKK-Landesverbands Baden-Württemberg, Konrad Ehing, rechnet bei einer Schließung der City BKK mit Kosten von 150 Millionen Euro, die dann innerhalb des BKK-Systems umgelegt werden müssen. Ehing befürchtet deshalb, dass von der Schließung der City BKK ein Dominoeffekt für andere Krankenkassen ausgehen könne. Am Donnerstag treffen sich dem Bericht zufolge Vertreter des BKK-Systems, um über einen letzten Rettungsversuch für die City BKK zu verhandeln. Dazu müssten die BKK laut Ehing mindestens 50 Millionen Euro freiwillig zur Verfügung stellen.
Mädchen sind bei hohem Fleischkonsum früher geschlechtsreif

Mädchen sind bei hohem Fleischkonsum früher geschlechtsreif
Eine aktuelle Ernährungsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass Mädchen früher geschlechtsreif werden, wenn sie sehr viel Fleisch essen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Mädchen künftig auf Fleisch verzichten sollen, betonen die Studienautoren.
Dabei gilt die frühe Geschlechtsreife für Mädchen als typisch und macht sie anfälliger für Eierstock-, Brustkrebs und Herzerkrankungen, sagt Imogen Rogers (School of Pharmacy and Biomolecular Sciences, Brighton). Sie und ihre Kollegen fanden einen Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und der ersten Periode heraus.
3298 Mädchen aus Gemeinden in England wurden für die Studie untersucht. Es handelte sich um eine Langzeitstudie, die die Eltern und ihre Kinder seit den 90er-Jahren begleitete. Dabei notierten die Eltern gewissenhaft die Speisepläne für ihre Kinder im Alter von drei Jahren und im Alter von sieben Jahren.
Die Probandinnen wurden in zwei Kategorien eingeteilt. Die erste Kategorie bestand aus Mädchen, die ihre Periode zum festgesetzten Grenzwert von 12 Jahren und 8 Monaten bekommen hatten, die zweite Gruppe bestand aus Mädchen, die ihre erste Periode erst nach dieser Zeit bekamen. Der Grenzwert wurde so festgesetzt, dass sich die Mädchen in zwei gleich große Gruppen unterteilen ließen.
Die Mädchen, die einen höheren Fleischkonsum im Schulkindesalter hatten, bekamen ihre erste Periode mit 49%iger Wahrscheinlichkeit bis zum Grenzalter. Dagegen bekamen nur 35% der Mädchen mit geringem Fleischkonsum bis zum Grenzwert ihre erste Periode.
Dennoch wird nicht geraten, komplett auf Fleisch zu verzichten, da dieses Zink und Eisen enthalte. Extremer Fleischgenuss sollte jedoch vermieden werden.
Bild: flickr / DeusXFlorida
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