Streik am Frankfurter Airport - Montag keine Flüge nach Leipzig und Dresden

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Frankfurt/Leipzig. Der Streik von rund 200 Vorfeldbeschäftigten am Frankfurter Flughafen geht auch an diesem Montag weiter und wird wieder zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr führen.

Im Streit um die rund 200 Vorfeldbeschäftigten an Deutschlands größtem Airport Frankfurt am Main konnten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber noch immer nicht auf einen Kompromiss einigen.
Wie bereits am Freitag angekündigt, verschärfen die rund 200 Vorfeldbeschäftigten am Frankfurter Airport ihren Arbeitskampf und gehen auch am Montag in den Ausstand. Ab 5:00 Uhr legen die Verkehrsdisponenten, Vorfeldlotsen und Flugzeugeinweiser für 24 Stunden die Arbeit nieder. Vom Streik seien besonders Inlandsflüge betroffen. Zudem werden einige Flüge innerhalb Europas nicht bedient.
Wie es von Seiten der Lufthansa hieß, können aller Voraussicht nach alle für Montag geplanten Interkontinental-Flüge vollständig durchgeführt werden. Die rechnet Lufthansa für Montag mit der Streichung von nur rund 200 Flügen auf innerdeutschen und europäischen Flugverbindungen.

Der Flughafenbetreiber Fraport bitte die Fluggäste, sich frühzeitig mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen oder sich über das Internet zu informieren. Für Rückfragen stehe auch das Fraport Communication Center zur Verfügung. Dies ist aber nur über eine kostenpflichtige Servicerufnummer (+49 18 05/3 72 46 36) für 14 ct/min aus dem deutschen Festnetz und bis zu 42 ct/min aus den deutschen Mobilfunknetzen erreichbar.
Reisende die am Montag Verbindungen zwischen Leipzig oder Dresden und dem Flughafen Frankfurt/Main gebucht haben, sollten andere Verkehrsmittel nutzen, da am Montag (20.02.2012) alle Flüge gestrichen sind. (msc)